David Hasselhoff Singt Teil 2
Heute: I’ve been looking for Freedom (1989), Produktion und Text von Jack White/Garry Cowton.
Obwohl nur eine Coverversion eines Songs von Marc Seaberg, der damit 1978 in Deutschland auf Platz 14 landete, ist es einer der beliebtesten Klassiker unseres alkophilen Tro…äh…Zottels. Als Kind der Ostzone hatte ich die Gelegenheit, dieses Video bisher ein halbes Mal zu sehen. Man kann es sich kaum vorstellen, aber damals galt dieses Video tatsächlich noch als cool. Ob die Mauer wegen dieses Songs gefallen ist, wissen wir leider nicht.
Korrigiere: es galt als cool, Blechdosenmusik mit billigen Auto-Stunts (wie man sie auf jedem Jahrmarkt bewundern kann) und einen alternden Möchtegern-Rettungsschwimmer vor einer 100 Dollar teuren Studiokulisse zusammenzuschneiden. Nebenbei bemerkt, woran soll dieses Studiodesign erinnern? Hat eine Apokalypse stattgefunden und David Hasselhoff ist nun der letzte Überlebende seiner Art? Zugegeben, eine Horrorvorstellung.
Dass Hoffie schon immer auf Doktorspielchen stand haben wir alle gewusst. Wir sind uns sicher, dass das Video nur wegen der leicht bekleideten Schwestern die Charts erobern konnte.
Hier noch ein kleines Fundstück: Um 3:50 – 4:00 sieht man diverse Szenen aus der Knight-Rider Serie (scheinen mit großer Sicherheit Outtakes zu sein). In einer Einstellung gibt es einen Sprung über zwei Strohballen und einen Ochsen. Wenn man genau hinsieht, sieht man, dass der Ochse ausgestopft ist. Wenigstens quälte man bei den Dreharbeiten keine Tiere. Sehr löblich.
Der Beitrag wurde am 31.01.2008 um 01:14 Uhr veröffentlicht und wurde unter Autokino abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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